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Der Ponyhof in Steinberg am See

Reiten - Spielen - Toben - Lachen

Der Steinberger Ponyhof ist überregional bekannt und ein wahres Besuchermagnet. Hier lassen Streichelponys, Fasszugfahren und Ponyreiten (mit Führung) Kinderherzen höher schlagen.

Es gibt viel zu entdecken auf dem Steinberger Ponyhof, der in der Ortsmitte sehr idyllisch angelegt ist:
Eine Gondelfahrt quer über den Ponyhof, bei der man selbst bestimmen kann, wie schnell oder langsam man voran kommt, Schiffschaukeln, ein kleines Riesenrad sowie viele Spielgeräte, wie Rutschbahnen, verschiedenste Schaukeln, Karussels, das beliebte Hamsterrad, Gruselgang und vieles mehr. "Ich selbst war als Kind schon gerne hier und jetzt besuche ich den Ponyhof mit meinen eigenen Kindern", hört man immer wieder, wenn man die Ohren aufsperrt. Der Ponyhof ist eben eine Institution. Mit einem Freizeitpark wie man ihn heutzutage kennt, hat der Ponyhof - zum Glück - nichts zu tun. Die meisten Spielgeräte dürfen kostenlos benutzt werden, für andere ist der berühmte "Ponyhofchip" zu zahlen, den man günstig erwerben kann. Für das leibliche Wohl der Kinder und Erwachsenen ist bestens gesorgt.

Wie alles entstand

"Man darf nicht immer nur von Kindern reden, sondern man muss auch was für sie tun", sagte Pfarrer Michael Geschwendtner im Jahr 1969, krempelte die Ärmel hoch und schuf mit 
unzähligen freiwilligen Helfern den Ponyhof. Am Donnerstag, den 22. Mai 1969 kaufte er das erste Pony, den Max. Ein dreiähriges schwarz-weiß geflecktes Shetland-Pony. An einen Ponyhof mit Reitbetrieb, Kutschfahrten und vielen Spielgeräten dachte zu dieser Zeit wohl noch niemand. Denn Max sollte eigentlich nur den Rasenmäher für den Pfarrgarten ersetzen. Damit der Max nicht so alleine war, bekam er bald eine Freundin, eine fünfmonatige Stute. Zwei Ponys in Steinberg, das war schon was, eine kleine Attraktion. Bald kamen die ersten Kinder und wollten reiten. Kein Problem! Richard Rester schnappte sich die beiden Ponys und schon fanden die ersten Ponyführungen im Pfarrgarten statt. Und da muß wohl die Idee zu einem Ponyhof gereift sein ... 

Geburtsstunde des Ponyhofs: Pfarrer Gschwendtner mit den ersten beiden Ponys
© www.ponyhofsteinberg.de

Geburtsstunde des Ponyhofs: Pfarrer Gschwendtner mit den ersten beiden Ponys

Richard Rester macht erste Führungen mit den Ponys
© www.ponyhofsteinberg.de

Richard Rester macht erste Führungen mit den Ponys

Mit vielen fleissigen Helfern packte der Pfarrer an. Gemeinsam errichteten sie ein Mühlengebäude mit Strohdach, ein Wasserrrad, ein Windkarussell und ein dreistöckiges Taubenhaus. Der Anfang war gemacht.

Was fehlte noch? Na klar, eine Kutsche. Die ersten Kutschfahrten durchs Dorf, mit einem Pfarrer als Kutscher. Da staunte man nicht schlecht! Eine kleine Sensation. Der Pony-Pfarrer war geboren.

Das sprach sich schon bald rum, dass in Steinberg einiges geboten wird. Von überall her kamen Besucher und hatten ihren Spaß Groß und Klein! Der Ponyhof entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugsziel für die ganze Familie. Tja, dachte sich der Pfarrer wohl, da müssen noch ein paar Spielgeräte her, und zwar ganz ausgefallene ...

An originellen Ideen mangelte es Herrn Pfarrer Gschwendtner wahrlich nicht. Aus riesigen Bierfässern ließ er ein Häuschen, aus kleineren einen Faßzug mit Ponyführung bauen. Viele Spielgeräte kamen hinzu, die für Kinder kostenlos waren. Später kamen noch abenteuerlichere Konstruktionen hinzu, vor denen ziehen noch heute Hobbybastler ihren Hut. 
"Man kann den Ponyhof nicht ganz schildern. Wer wissen will, was los ist, muß herkommen und sich umsehen", meinte er einmal. Das taten die Besucher aus ganz Bayern. Da wollte die Kirchenobrigkeit nicht
nachstehen und schaute mal nach, was der umtriebige Pfarrer in Steinberg da so trieb ... 

Hielt sich die Begeisterung der geistlichen Herren über die Aktivitäten des Pfarrers in Grenzen, oder war es nur vornehme Zurückhaltung? Man weiß es nicht genau. Die Gesichtszüge lassen es nur erahnen.

Quelle Text und Bild: www.ponyhofsteinberg.de

Öffnungszeiten

Der Ponyhof Steinberg ist von Ostern bis Oktober geöffnet, der Eintritt ist frei!
Auch die Ponys brauchen mal Pause: In den Sommerferien ist Montag und Freitag geschlossen, ansonsten täglich von 13 bis 18 Uhr geöffnet. 

Bei schlechtem Wetter, starkem Gewitter oder extremer Hitze sind Änderungen der Öffnungszeiten möglich - bitte informieren Sie sich sicherheitshalber auf der Homepage oder unter 0172 / 9 44 77 88

Während der Winterpause werden geführte Ausritte für Kinder angegboten.