Urlaubsgefühle mitten in Wackersdorf
Ein Tag Auszeit – ganz ohne Koffer: Bereits zum siebten Mal verwandelte sich das Mehrgenerationenhaus in Wackersdorf in ein kleines Urlaubsparadies. Bei der Veranstaltung „Urlaub ohne Koffer“ konnten die Gäste einen rundum organisierten Wohlfühltag genießen – mit allem, was dazugehört.
Von einem gemeinsamen Mittag- und Abendessen bis hin zu Kaffee und Kuchen am Nachmittag war bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Doch auch das abwechslungsreiche Programm ließ keine Wünsche offen: Gerda Ordon aktivierte die Gäste nach dem Essen mit Gedächtnisspielen, Rätseln und Stuhltänzen. „Nach dem großen Zuspruch in den letzten Jahren war völlig klar, dass wir dieses Angebot wiederholen“, schilderte Stephanie Staudenmayer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Gemeinsam mit der Nachbarschaftshilfe wurde erneut ein Tag organisiert, der ganz im Zeichen von Gemeinschaft und Entspannung stand. „Unser Ziel ist es, den Seniorinnen und Senioren eine kleine Auszeit vom Alltag zu schenken – ohne organisatorischen Aufwand, einfach ankommen und genießen“, erklärte Elke Meier von der Nachbarschaftshilfe.
Trotz eher herbstlicher Wetterstimmung ließ sich die gute Laune im Offenen Treff nicht trüben. Im Gegenteil: Die Freude über das Programm und die gemeinsame Zeit war deutlich spürbar. Ein besonderer Programmpunkt war ein kurzer Vortrag des dritten Bürgermeisters Christian Hutterer. Er gab spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen in der Ortsmitte, insbesondere in Bezug auf die geplante Seniorentagespflege. Auch Bewegung und Kultur kamen nicht zu kurz: Bei einer Einheit „Life Kinetik“ wurden Körper und Geist gleichermaßen aktiviert, bevor Gerda Ordon eine Geschichte vorlas und zu weiteren Bewegungsspielen einlud.
Am Abend klang der erlebnisreiche Tag bei Spielen und einem gemeinsamen Abendessen gemütlich aus. Für den Heimweg stand – wie bereits im Vorjahr – ein Shuttle-Service der Nachbarschaftshilfe bereit. So endete ein rundum gelungener Tag, der einmal mehr zeigte: Urlaubsgefühle müssen nicht weit entfernt sein – manchmal liegen sie direkt vor der eigenen Haustür.




