Sicherheitslage in Wackersdorf stabil: Bericht fällt positiv aus

Erstelldatum07.07.2026
Jährliches Sicherheitsgespräch
Anfang Juli fand im Rathaus das jährliche „Sicherheitsgespräch“ statt. Vertreter der Polizeiinspektion Schwandorf präsentierten die aktuellen Zahlen zu Straftaten und Unfällen im Gemeindegebiet. Der Berichtszeitraum umfasst das vergangene Kalenderjahr. Das Fazit: Die Sicherheitslage in Wackersdorf ist weiterhin stabil.
„Ein zentrales Kriterium ist die sogenannte Häufigkeitszahl“, erklärte Stefan Amann, Leiter der Polizeiinspektion Schwandorf. Diese setzt die Zahl der Straftaten ins Verhältnis zur Einwohnerzahl und ermöglicht so belastbare Vergleiche. „In Wackersdorf liegt sie bei 1.920, der oberpfälzische Durchschnitt bei 3.877“, so Amann. Bayernweit beträgt der Wert 4.371.
Die Zahl der Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken: von 124 Fällen im Jahr 2024 auf 103 im Jahr 2025. „Solche Schwankungen sind normal“, ordnete Amann ein. Der mehrjährige Durchschnitt liegt bei rund 115 Fällen pro Jahr. Auffälligkeiten bei der Verteilung der Delikte gebe es nicht.
Die Aufklärungsquote liegt mit 78,6 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre und auch über den Vergleichswerten der Oberpfalz (73,1 Prozent) und Bayerns (68,1 Prozent).
Die Verkehrsunfallstatistik stellte Polizeihauptkommissar und Verkehrssachbearbeiter Deniz Birol vor: „Wie in weiten Teilen des Landkreises sind die Unfallzahlen leicht gestiegen.“ Die Zahl der Unfälle erhöhte sich von 174 im Jahr 2024 auf 215 im Jahr 2025 und liegt damit über dem langjährigen Durchschnitt von rund 189. In die Statistik fällt auch ein tödlicher Fahrradunfall. „Wichtig ist jedoch, dass es keine Unfallschwerpunkte gibt, an denen gezielte Maßnahmen erforderlich wären“, betonte Birol.
Bürgermeister Thomas Falter zeigte sich insgesamt zufrieden: „Die Zahlen sind in vielen Bereichen überdurchschnittlich gut – und das, obwohl sich neben der Bevölkerung täglich zahlreiche Einpendler und Besucher im Seenland in der Gemeinde aufhalten.“ Besonders erfreulich sei, dass es auch 2025 keinen Schulwegunfall gegeben habe. „Hier gilt unser Dank den ehrenamtlichen Schulweghelfern.“



