Kommunale Wärmeplanung, Kurtaxe, Zweitwohnungssteuer und Fragen aus der letzten Bürgerversammlung
In seiner Januarsitzung befasste sich der Gemeinderat wieder mit zahlreichen Themen – drei davon stießen in der Öffentlichkeit auf besonderes Interesse. Nachfolgend finden Sie diese kurz zusammengefasst.
Kommunale Wärmeplanung: Vorstellung des Abschlussberichtes mit Beschlussfassung der Maßnahmensteckbriefe
Gleich zu Beginn der Sitzung wurde der Abschlussbericht zur Kommunalen Wärmeplanung vorgestellt. Die Gemeinde Steinberg am See hat diese Planung gemeinsam mit dem Institut für Energietechnik durchgeführt, um den aktuellen Stand der Wärmeversorgung zu erfassen und mögliche klimafreundliche Lösungen für die Zukunft aufzuzeigen. Mit dem vorliegenden Wärmeplan erfüllt die Gemeinde zudem eine gesetzliche Vorgabe, die für Kommunen unter 100.000 Einwohnern gilt. Der Wärmeplan ist dabei eine strategische Orientierung und entfaltet keine rechtliche Bindung für Bürgerinnen und Bürger.
Auf Basis der Untersuchungen wurden mehrere weiterführende Maßnahmen vorgeschlagen, die in den kommenden Jahren angestoßen werden sollen. Dazu zählen unter anderem eine Machbarkeitsstudie für ausgewählte Ortsbereiche, Maßnahmen zur klimaneutralen Wärmeversorgung kommunaler Gebäude, Informationsveranstaltungen für die Bürgerschaft sowie der weitere Ausbau von Windkraft und Photovoltaik, insbesondere auf Gewerbedächern.
Diskussion über Einführung einer Zweitwohnungssteuer und einer Kurtaxe / Übernachtungssteuer
Im weiteren Verlauf der Sitzung befasste sich der Gemeinderat mit der möglichen Einführung einer Zweitwohnungssteuer sowie einer Kurtaxe / Übernachtungssteuer. Hierzu hatte die Verwaltung im Vorfeld erste Informationen zusammengestellt. In beiden Fällen wurde noch kein Beschluss gefasst; die Themen sollen in einer der kommenden Sitzungen erneut behandelt werden. Zuvor werden durch die Verwaltung und – im Fall der Kurtaxe / Übernachtungssteuer – gemeinsam mit dem Oberpfälzer Seenland weitere Informationen und mögliche Auswirkungen geprüft und aufbereitet.
Information zu Anfragen aus der letzten Bürgerversammlung
In einem weiteren Tagesordnungspunkt standen die Anfragen aus der letzten Bürgerversammlung an. Die ausführliche Niederschrift mit allen Fragen und Antworten können Sie hier als PDF (PDF-Dokument, 137,55 KB, 28.01.2026) aufrufen. Unabhängig davon hatte eine der Anfragen zusätzlichen Klärungsbedarf nach sich gezogen: Sind die Randsteine zwischen Radweg und Straße in der Waldheimer Straße zu hoch? Das für die damalige Planung zuständige Ingenieur-Büro Renner & Hartmann stellte mittlerweile klar, dass die Planung des Geh- und Radwegs mit Überquerungshilfe mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten des Landratsamts abgestimmt wurde. Demnach wurde eine Bordhöhe von 3 cm zur Straße gefordert – und schlussendlich auch so aufgeführt.





