Von Oberösterreich in die Oberpfalz: Friedenslichtübergabe
Seit fast 25 Jahren pflegen die Partnergemeinden Wackersdorf und Alberndorf in der Riedmark (Oberösterreich) die Tradition der Übergabe des Friedenslichts aus Bethlehem. Im jährlichen Wechsel reist dabei eine Delegation mit dem Friedenslicht von Österreich nach Bayern oder von Bayern nach Österreich. In diesem Jahr machte sich eine 36-köpfige Delegation aus Wackersdorf auf den Weg nach Alberndorf.
Die feierliche Übergabe fand – wie es die Tradition vorsieht – im Rahmen eines Gottesdienstes in der örtlichen Pfarrkirche statt. Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter bedankte sich in seiner Ansprache bei allen Beteiligten: „Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Tradition möglich machen und lebendig halten.“ Das Friedenslicht wurde heuer federführend vom Alberndorfer Pensionistenverband an den Wackersdorfer Seniorenbeirat übergeben.
„Das Friedenslicht lebt davon, weitergegeben zu werden. Von Bethlehem nach Österreich. Von Alberndorf nach Wackersdorf. Von der Kirche hinaus in die Häuser. Es steht für Hoffnung, für Nächstenliebe und für die Beziehungen, die unser Zusammenleben tragen“, betonte Falter. Seit dem vierten Adventssonntag kann das Friedenslicht in der Pfarrkirche St. Stephanus in Wackersdorf abgeholt werden.
Die erste Übergabe des Friedenslichts fand im Jahr 2002 statt und war ursprünglich als einmaliges Gastgeschenk Alberndorfs an die Partnergemeinde gedacht. Inzwischen hat sich daraus eine feste Institution entwickelt. Das Friedenslicht stammt tatsächlich aus Bethlehem und gelangte in diesem Jahr über Wien und Linz nach Wackersdorf, wo es von der Pfarrkirche aus als Symbol für Frieden und Hoffnung in die Haushalte weitergegeben wurde.
Die nächste Übergabe ist für Dezember 2026 in der Pfarrkirche St. Stephanus in Wackersdorf geplant.





