Ringstraße nach umfassender Sanierung wieder freigegeben

Erstelldatum22.12.2025
Wichtiger Baustein für neue Wackersdorfer Ortsmitte
Die Sanierung der Ringstraße in der Ortsmitte von Wackersdorf ist abgeschlossen. Am 18. Dezember konnte die Baumaßnahme offiziell beendet werden. Damit ist ein weiterer wichtiger Baustein im Rahmen der Neugestaltung der Ortsmitte erfolgreich umgesetzt.
Auf einer Länge von rund 340 Metern wurde der gesamte Straßenzug zwischen dem Parkplatz am Rathaus und der Einmündung Friedhofstraße – inklusive eines kurzen Teilstücks der Bergmannstraße – grundlegend erneuert. Neben dem Straßenoberbau wurden auch die Wasser- und Abwasserleitungen, Gehwege, Parkflächen sowie die Straßenbeleuchtung vollständig modernisiert. Insgesamt investierte die Gemeinde Wackersdorf rund 1,55 Millionen Euro in das Projekt. Bürgermeister Thomas Falter sprach zum Abschluss allen Beteiligten seinen Dank aus: „Die Maßnahme war anspruchsvoll und mit Einschränkungen für Anwohner und Verkehr verbunden. Umso mehr freut es mich, dass wir den Zeitplan einhalten konnten und nun eine moderne, zukunftsfähige Infrastruktur in der Ortsmitte haben.“ Auch Christian Reger, Geschäftsführer der ausführenden Firma Reger Bau, betonte die sehr gute Zusammenarbeit: Sein Dank galt insbesondere dem planenden Ingenieurbüro Riedl sowie dem Bauamt der Gemeinde Wackersdorf für die reibungslose Abstimmung während der gesamten Bauzeit.
Die Sanierung der Ringstraße war bewusst in den größeren Sanierungsplan der Ortsmitte eingebettet. Durch die zeitliche Abstimmung mit weiteren Maßnahmen – unter anderem die neue Nutzung der ehemaligen Apotheke und dem Umbau der Schulstraße – konnten die Bauabläufe optimal koordiniert werden. Zudem nutzte die Telekom die Arbeiten für den eigenwirtschaftlichen Ausbau von Glasfaserleitungen.
Ausblick: Weitere Straßensanierungen geplant
Auch in den kommenden Jahren setzt die Gemeinde Wackersdorf ihr Sanierungsprogramm konsequent fort. Ab 2026 stehen gleich zwei größere Straßensanierungen an. Den Auftakt macht die die Rauberweiherhauser Straße. Hier ist ein 1,80 Meter breiter Gehweg vorgesehen. Der erste Bauabschnitt vom Ortseingang bis zur Brücke am Ortsausgang soll 2026 umgesetzt werden, der zweite Abschnitt bis Bösellohe ist für die Jahre 2027/2028 geplant. Die Gesamtkosten werden derzeit auf rund 1,62 Millionen Euro geschätzt. Parallel dazu ist für die Jahre 2026 und 2027 auch die Sanierung der Eichenstraße vorgesehen. Für dieses Projekt sind Investitionen von rund 3,9 Millionen Euro eingeplant.
Mit diesen Maßnahmen setzt die Gemeinde ihr Ziel fort, jedes Jahr gezielt eine Straße zu erneuern und damit die Infrastruktur nachhaltig zu verbessern.




