Neue Druckerhöhungsanlage stärkt Wasserversorgung in der „Hochzone“
Mit der Inbetriebnahme einer modernen Druckerhöhungsanlage hat die Gemeinde Wackersdorf im November 2025 einen wichtigen Schritt zur Sicherung einer zuverlässigen Wasserversorgung unternommen. Die Anlage, die in den bestehenden Wasserturm integriert wurde, sorgt dafür, dass der Wasserdruck in mehreren Straßenzügen der sogenannten Hochzone dauerhaft stabil bleibt – im regulären Alltagsbetrieb ebenso wie in besonderen Lagen, etwa bei großen Löschwasserentnahmen der Feuerwehr.
Rund 80 Haushalte profitieren von der technischen Aufrüstung. In den betroffenen Bereichen – Arberstraße, Osserstraße, Fichtenstraße, Rachelstraße, Steinbruchstraße sowie Teile der Sommer- und Frühlingsstraße – steigt der Regeldruck durch die neue Technik von bislang etwa 2,75 bar auf konstante 4 bar. Der Wasserturm selbst bleibt weiterhin voll in Betrieb und übernimmt wie gewohnt die Druckregelung in den übrigen Teilen der Hochzone. Herzstück der neuen Anlage sind sechs leistungsstarke Pumpen, die mithilfe modernster Automatisierungstechnik den Wasserdruck exakt auf dem gewünschten Niveau halten. Tagsüber reicht meist bereits der Betrieb einer einzelnen Pumpe aus; bei Spitzenlasten oder im Brandfall können alle Pumpen im Parallelbetrieb zugeschaltet werden. So ist auch die Bereitstellung großer Löschwassermengen jederzeit gewährleistet.
Bürgermeister Thomas Falter betont die Bedeutung des Projekts für die gesamte Gemeinde: „Mit der neuen Druckerhöhungsanlage schaffen wir nicht nur mehr Komfort im Alltag, sondern erhöhen auch ganz konkret die Versorgungssicherheit – für unsere Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für den Brand- und Katastrophenschutz.“ Auch Wassermeister Thomas Bauer, der die Anlage technisch betreut, zeigt sich zufrieden: „Die neue Technik gibt uns eine deutlich bessere Steuerung über das gesamte Versorgungsnetz. Wir können Druckschwankungen ausgleichen, schneller reagieren und im Ernstfall deutlich mehr Wasser bereitstellen.“
Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 200.000 Euro. Die Druckerhöhungsanlage wurde von der Firma Wilo (Roth) geliefert, die Tiefbauarbeiten übernahm die Firma Dankerl (Cham). Für Planung und Ingenieurleistungen zeichnete das Büro SHP (Markt Schwaben) verantwortlich.






