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Corona: Das gilt aktuell

Seit dem 3. April gibt es grundsätzlich nur noch Basisschutzmaßnahmen in bestimmten Bereichen. Grundlage ist die 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Sie gilt derzeit bis einschließlich 12. September 2022. Letzere finden Sie auch als PDF-Download in der Menüleiste.

Maskenpflicht – gilt in bestimmten Bereichen

In Bussen und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs ist das Tragen einer Maske – einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Gesichtsmaske – weiterhin verpflichtend.

In den nachstehend aufgelisteten Bereichen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, eine FFP2-Maske ist dort nicht mehr erforderlich:

  • in Arztpraxen,
  • in Krankenhäusern,
  • in Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  • in Dialyseeinrichtungen,
  • in Tageskliniken,
  • im Rettungsdienst
  • sowie in den nicht unter § 23 Abs. 5 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) fallenden voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder
    vergleichbaren Einrichtungen mit Ausnahme heilpädagogischer Tagesstätten.
  • Darüber hinaus gilt die Maskenpflicht in Gebäuden und geschlossenen Räumen außerhalb privater Räumlichkeiten von Obdachlosenunterkünften und Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern.

Grundsätzlich wird empfohlen, in geschlossenen Räumlichkeiten weiterhin eine Maske (medizinische Gesichtsmaske oder FFP2-Maske) zu tragen.

Befreiung von der Maskenpflicht

Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit. Für Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag ist eine medizinische Maske ausreichend.

Personen, die nachweisen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, sind unter Vorlage eines entsprechenden ärztlichen Attests ebenfalls von der Maskenpflicht befreit.

Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Die Entscheidung über erforderliche Maßnahmen, insbesondere eine Maskenpflicht, treffen die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eigenverantwortlich im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. So können Basisschutzmaßnahmen, auch wenn sie in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung nicht mehr unmittelbar vorgeschrieben werden, abhängig vom örtlichen Infektionsgeschehen und der tätigkeitsspezifischen Infektionsgefahr als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung im betrieblichen Hygienekonzept festgelegt werden.

Einrichtungsbezogene Testpflicht

Der Zugang zu

  • Krankenhäusern und
  • den oben erwähnten, nicht unter voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen zählenden Einrichtungen und Unternehmen

ist Beschäftigten, Besucherinnen und Besuchern, Betreiberinnen und Betreibern sowie ehrenamtlich Tätigen nur gestattet, wenn diese aktuell negativ getestet sind.

Konkret bedeutet das:

  • Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtungen müssen auch dann über einen aktuellen negativen Testnachweis verfügen, wenn sie geimpft oder genesen sind.
  • Beschäftigte und Betreiberinnen bzw. Betreiber müssen zweimal pro Woche einen negativen Testnachweis erbringen. Beschäftigte, die nicht in Stationen oder Bereichen mit besonders vulnerablen Patientinnen und Patienten eingesetzt sind, sind von der Testerfordernis ausgenommen.

Schulen und Kinderbetreuung

Schulen und Einrichtungen zur Kinderbetreuung sind geöffnet.

Schulen

Maskenpflicht und Testpflicht sind aufgehoben. Dies gilt sowohl für die bisher erforderlichen regelmäßigen Testungen als auch für die Testungen, die nach einem Infektionsfall in einer Klasse erforderlich waren.

Kinderbetreuung

Die Testpflicht ist aufgehoben. Dies gilt sowohl für die bisher erforderlichen regelmäßigen Testungen als auch für die Testungen, die nach einem Infektionsfall in einer Betreuungsgruppe erforderlich waren.

Coronafahrplan für den Herbst 2022

Um auf eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst 2022 bestmöglich vorbereitet zu sein, hat die Bayerische Staatsregierung folgende Maßnahmen und Schritte beschlossen:

  • Die frühzeitige Erkennung von Infektionswellen wird durch ein Frühwarnsystem verstärkt, das unter anderem die Analyse möglicherweise neu auftretender besorgniserregender Virusvarianten verbessert und ein gezieltes Abwassermonitoring umfasst.
  • Die Impfzentren bleiben bestehen und können bei Bedarf kurzfristig hochgefahren werden.
  • Die Testungen sollen bedarfsgerecht weitergeführt werden; Bayern setzt sich im Bund dafür ein, die Testverordnung sinnvoll zu verlängern und etwa das Angebot kostenfreier Bürgertests, zumindest für bestimmte Personengruppen, fortzuführen.
  • Die medizinische und pflegerische Versorgung wird gestärkt, neben der Bevorratung entsprechender Medikamente geht es insbesondere darum, die Krankenhaus- und Pflegekapazitäten zu sichern.
  • Zudem soll der öffentliche Gesundheitsdienst weiter ausgebaut und stärker digitalisiert werden.

Quelle: Der Bürgerbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung