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Kindergarten und Schule

Katholischer Kindergarten St. Martin

Der Kindergarten St. Martin in Steinberg am See wurde im Jahr 1974 eröffnet und Ende 2019 nach einer dreizehnmonatigen Bauzeit eines Neubaus wieder eingeweiht.

Errichtet wurde das neue Gebäude neben dem bestehenden Kindergarten. Letzterer wurde nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen, um mehr Fläche für einen großen naturnahen Außenbereich mit Spiel- und Bewegungsstationen zu schaffen. Der Kindergarten-Betrieb konnte trotz der Bauarbeiten bis zum Umzug ins neue Gebäude mit wenigen Einschränkungen im alten Gebäude fortgeführt werden. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit Pater Stephan, Herrn Adalbert Esterer mit Kirchenverwaltung und des aktuellen Kindergartenteams unter der Leitung von Frau Anja Huber bleiben Betrieb und Trägerschaft auch weiterhin in deren Händen.

Das Haus beheimatet zwei Kindergartengruppen und eine Kinderkrippengruppe, die „Steinberger Konstellation“ bezüglich des Betriebs bleibt auch bei der neuen Einrichtung erhalten: Träger der Einrichtung ist weiterhin die katholische Kirchenverwaltung mit dem bewährten, etwas aufgestockten, Erzieherinnen-Team. Die Gemeinde hat für das Grundstück einen Erbbaupachtvertrag geschlossen und ist Eigentümer des neuen Gebäudes.

Der Weg vom Neubau zur Einweihung

„Wir stehen heute in einer meiner großen Herzensangelegenheiten. Ich glaube, jeder Bürgermeister hat sein großes Thema, wenn er ins Amt geht – diese Kindertagesstätte ist meines“, öffnete Bürgermeister Harald Bemmerl die offizielle Einweihungsfeier im November 2019. Er nutzte sein Grußwort für einen umfassenden Rückblick auf den langen Weg bis zur fertigen Einrichtung. Denn Kindererziehung und Kinderbetreuung zählten zu den großen innerörtlichen politischen Thema der vergangenen 15 Jahre, entsprechend viel sei diskutiert worden. Braucht die Gemeinde überhaupt eine Krippe oder reicht der bestehende Kindergarten? Baut man neu oder saniert man den Altbau? Baut die Kirche oder die Gemeinde? Und wenn man baut, wo baut man neu?

Erst 2016 setzte sich im Gemeinderat eine klare Tendenz durch: Es wird eine neue Einrichtung gebaut, erstmals mit einer Kinderkrippe. Im Juli 2017 stimmte das Gremium dem vorgelegten  Bauantrag zu, noch in derselben Sitzung wurden der Erbbaupachtvertrag und die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung beschlossen. Im August folgten die Beschlüsse des Bedarfs von zwei Kindergartengruppe und erstmalig einer Kinderkrippengruppe. Es wurde festgelegt, dass das neue Gebäude direkt neben dem alten, genauer auf dem Areal des bisherigen Außenspielbereichs, entstehen wird, noch im August 2018 begannen die ersten Firmen mit dem Bau.

Bei der großen Einweihungsfeier herrschte geschlossene Einigkeit über die exzellente Teamleistung, vor allem Anja Huber, Leiterin der Kindertagesstätte freute sich darüber: „Wir wurden von Anfang an in die Planungen einbezogen, wir wurden immer gefragt, was aus unserer Sicht sinnvoll ist – im Großen und im Detail.“ Dekan Hans Amann, der seitens der Kirche maßgeblich am Projekt mitbeteiligt war, betonte, wie sehr sich die Zusammenarbeit im Ergebnis niederschlage: „Ich bin andauernd in Kindertagesstätten und Kindergärten. Dieses respektable Gemeinschaftswerk ragt heraus.“ Auch der Freistaat Bayern und der Landkreis Schwandorf waren beteiligt, nicht zuletzt durch den Höchstfördersatz machten sie den Neubau erst möglich. Bereits im September haben die neun Mitarbeiterinnen, die beiden Kindergartengruppen mit jeweils 25, und die Kinderkrippengruppe mit 12 Kindern das neue Haus bezogen. Mit tat- und stimmkräftiger Unterstützung der Kinder weihte Pater Stephan Pokrayil die neue katholische Kindertagesstätte St. Martin offiziell ein: „Mit Gottes Hilfe, guter Zusammenarbeit und vielen Gesprächen ist in nur eineinhalb Jahren Erstaunliches geschaffen worden.“ Er erinnerte außerdem an den Erbauer des ersten Kindergartens, Pfarrer  Michael Gschwendner, im Jahr 1974. Am 1. Dezember feiert die Gemeinde seinen 100. Geburtstag.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.kindergarten-steinberg-am-see.de.

Grundschule Steinberg am See

Zu einer modernen, aufstrebenden Gemeinde, in welcher viele, vor allem junge Familien ihren Wohnsitz nehmen, gehört auch eine entsprechende Schule.

Die Grundschule in Steinberg am See ist eine gut ausgestattete, leistungsfähige Schule, in der die Schüler wohnortnah, in einer für sie vertrauten Umgebung unterrichtet werden. Das Schulgebäude wurde vor wenigen Jahren renoviert und verfügt über helle, freundliche Klassenräume. Bemerkenswert ist, dass - für eine Grundschule ungewöhnlich - die Schüler die Möglichkeit haben, in einem eigenen Computerraum an 8 Rechnerplätzen zu arbeiten.

Im Durchschnitt besuchen rund 80 Kinder die vier Grundschulklassen. Unterrichtet werden sie von einem Team aus vier Klassenlehrern/-lehrerinnen unter der Leitung von Gerhard Süß. Eine Fachlehrerin für Textilarbeit und Werken, eine Förderlehrerin, eine mobile Reserve, welche nur tageweise an die Schule kommen und die Religionspädagogin komplettieren das Kollegium.

An der Grundschule Steinberg am See wird auf eine umfassende Grundbildung in allen Bereichen Wert gelegt. Die Schwerpunkte liegen auf einer zeitgemäßen Unterrichtung in den elementaren Kulturtechniken, der Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, der ersten Erfahrung mit Fremdsprachen ab der 3. Jahrgangsstufe, aber auch auf dem Umgang mit modernen Medien, wie Computer und Internet.

Telefon: 0 94 31 / 50 893
Fax: 0 94 31 / 79 09 74
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