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22.07.2013

85-minütiger Film über die Bergbau-Tradition

85-minütiger Film über die Bergbau-Tradition

 

Quelle: Mittelbayerische Zeitung, Ausgabe vom 22. Juli 2013

Geschichte: Der Dokumentarfilm über Wackersdorf und Steinberg am See "Erben des Tertiär" feierte Premiere.

Wackersdorf. Seit August 2012 drehten die Filmemacher von Snapshot in Steinberg am See und Wackersdorf, um die Geschichte des Braunkohleabbaus und damit die Entstehung der heutigen Seenlandschaft zu erzählen. Jetzt ist die Dokumentation fertig und das Interesse enorm. Vor 200 Zuschauern feierte der Film “Erben des Tertiär” am vergangenen Freitag im Kulturhaus, dem ehemaligen BBI Casino, Premiere. Am Samstag sahen noch einmal 400 Zuschauer den Film. Weitere Vorführungen sind bereits geplant.

Der Ort der Premiere war nicht zufällig gewählt. “Es sollte ein Ort sein, der für die Tradition des Bergbaus steht und beide Gemeinden
Steinberg am See und Wackersdorf verbindet”, sage der Wackersdorfer Bürgermeister Thomas Falter. “Und ich finde, es gibt keinen würdigeren Ort als diesen.”

Gespannt warteten die Zuschauer bei der Premiere auf den Film. Nur Weniges nahmen die Macher der Dokumentation, Michael Geyer von der Firma Snapshot und sein fachlicher Berater Ludwig Suckert, vorneweg. “Ich habe gelernt, dass Bergmann zu sein, nicht einfach ein Job war, sondern eine Herzensangelegenheit”, sagte Geyer. Was ihn überhaupt auf die Idee,
diesen Film zu drehen, gebracht hat? Wie so viele Wassersportler schätzt er die Seenlandschaft um Wackersdorf und Steinberg und interessierte sich für deren Entstehung. Einen Film, der die komplette Geschichte erzählt, gab es bisher aber nicht. Also nahm er selbst die Aufgabe in Angriff. In Ludwig Suckert, der seine Diplom-Arbeit über die BBI geschrieben hatte, fand er einen fachlichen Berater. Und bei der Gemeinde rannte er offene Türen ein.

Aus der Idee wurde Ernst. Nach vielen Monaten Dreharbeiten konnte nun das Ergebnis präsentiert werden. Heraus kam ein, wie es Bürgermeister Falter formulierte, “einzigartiges Zeugnis der Industriegeschichte beider Gemeinden in Kinoqualität”. Dass die Filmemacher die tiefgehende Bedeutung des Bergbaus für Steinberg am See und Wackersdorf erkannt
haben, zeigt die Tatsache, dass sie das Erzählen der Geschichte fast ausschließlich den Zeitzeugen überlassen. Auf eine Erzählstimme verzichteten sie nahezu ganz. Die Dokumentation lebt von den O-Tönen. Hinzu kommen einzigartige Bilder aus der Bergbaugeschichte, Fotografien und Videoaufnahmen aus den Kohlegruben und den Gemeinden der damaligen
Zeit und nachgestellte Szenen. Ein besonderes “Schmuckstück”: eine 3D-Animation von Alt-Wackersdorf, in 700 Arbeitsstunden am Computer entstanden. In 85 Minuten erzählen die Filmemacher die Geschichte vom Zeitalter des Tertiär, den Anfängen des Bergbaus im Jahr 1800, als Schneidermeister Andreas Schuster die “schwarze Erde” beim Graben eines
Brunnens entdeckt hat, bis zum Ende des Bergbaus, der WAA und schließlich der Entstehung der Seenlandschaft, die die Gemeinden heute zu einem beliebten Ziel für Menschen von Nah und Fern macht. (sri)


Der Film:

Die nächste Filmvorführung
ist am Sonntag, 28. Juli, 18 Uhr, im Kulturhaus.

In den Museen der Gemeinden Steinberg am See und Wackersdorf wird er nach Bedarf gezeigt.

Angedacht ist außerdem, “Erben des Tertiär” beim Filmfestival Zwickl im Herbst zu zeigen.

Weitere Artikel über Steinberg am See und Wackersdorf finden Sie unter Mittelbayerische Zeitung sowie Oberpfalznetz.