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Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf

Dokumentation der Wackersdorfer Ortsgeschichte und des ehemaligen Braunkohletagebaus rund um Wackersdorf

Heimat - und Industriemuseum

Das Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf geht ab 1. November in die Winterpause. Gruppenführungen sind jedoch weiterhin auf Anfrage bei der Gemeinde Wackersdorf (Tel: 09431 / 74 36 – 414) möglich. Ab April wird das Museum dann wieder zu den regulären Öffnungszeiten zugänglich sein.

Lesen Sie hier den Zeitungsbericht der Mittelbayerischen Zeitung vom 14. Juli 2012

Aufgabe des Museums:
Die Entwicklung der Region um Wackersdorf war und bleibt untrennbar mit der "Bayerischen Braunkohle Industrie AG" (BBI) verbunden. Die Erhaltung und Pflege des regionalen, heimatkundlichen und bergmännischen Kulturgutes sowie Informationen über Wackersdorfer Industriefirmen sind das Ziel des Museums.

Neben der Darstellung der örtlichen Verhältnisse vor dem Braunkohlenbergbau werden die dadurch verursachten einschneidenden Veränderungen innerhalb des Gemeindegebietes präsentiert. Die Themen Umsiedlung, Wandlung und Neugestaltung der Landschaft sind ausführlich dargestellt. Die Techniken des Braunkohleabbaus sowie das bergmännische Leben bildne ebenfalls Schwerpunkte im Konzept des Museums.


Geschichtliche Entwicklung:

Der Großteil der Braunkohlenvorräte wurde im Gemeindebereich Wackersdorf erschlossen. Gravierende strukturelle Veränderungen erlebte die Gemeinde mit der Ortsumsiedlung 1950/52. Das ehmalige Alt-Wackersdorf musste der Kohlegewinnung weichen.

Nach Auskohlung dieses Gebietes wurden die entstandenen Gruben mit Bodenmaterial aus den Tagebauen aufgefüllt und mit Mischwald aufgeforstet. Hier entstand in unmittelbarer Nähe der Ortschaft Wackersdorf ein Naherholungsgebiet mit Wanderwegen, Trocken- und Feuchtgebieten.

Im Jahre 1962 wurde im nördlichen Gemeindegebiet Rauberweiherhaus ein neues Kohlefeld erschlossen. Die ursprüngliche Landschaft mit einer Vielzahl von Fischweihern, Sumpfgebieten und Waldungen verschwand.

Nach Abschluss der Auskohlung im Jahre 1982 entstanden insgesamt sechs Tagebauseen mit einer Wasserfläche von ca. 650 ha., die heute ihren Ursprung nur noch in Randbereichen und dem Kundigen erkennen lassen.

Die in den achtziger Jahren geplante Errichtung einer Wiederaufarbeitungsanlage für abgebrannte Kernbrennstäbe scheiterte am Widerstand der Bevölkerung. Die anschließende Ansiedlung von anderer, leistungsfähiger Firmen brachte einen ungeahnten Aufschwung für Wackersdorf und Arbeitsplätze für die gesamte mittlere Oberpfalz.


Museumsgliederung:
Heimat - und Industriemuseum
Der Ausstellungsbereich erstreckt sich über drei Etagen.

Im Untergeschoss befindet sich ein Vortragsraum in dem bis zu 50 Personen Platz finden. Zwei Ausstellungsräume sind der Rekultivierung der Braunkohlegruben sowie dem Umwelt- und Naturschutz vorbehalten.
Das Thema Wiederaufarbeitungsanlage für atomare Kernbrennstoffe ist in einem gesonderten Raum dargestellt. Zwei Modelle veranschaulichen die geplante Anlage sowie die geologischen Verhältnisse im Taxölderner Forst.

Das Erdgeschoss ist dem Braunkohletagebau und der bergmännischen Tradition gewidmet. Eindrucksvolle Modelle von Tagebaubetrieben, ergänzt von umfangreichen Bildausstellungen und Beschreibungen, zeigen die Methoden des Braunkohleabbaus.
Die Pflege der bergmännischen Tradition durch den Knappenverein Wackersdorf und die Knappenmusik-Vereinigung ist Thema in weiteren zwei Räumen.

Im Obergeschoss stellen sich Wackersdorfer Industriebetriebe in eindrucksvollen Präsentationen vor.
Aber auch die Wackersdorfer Ortsgeschichte sowie die Ortsumsiedlung haben einen wichtigen Platz in der Ausstellung.
Ein Raum mit einer eindrucksvollen Mineralienausstellung und Sammlerstücken aus dem Bergmannsleben fügt sich in das Gesamtbild ein. Dass die örtlichen Trachtenvereine ein wichtiger Bestandteil des Wackersdorfer Vereinsleben sind, zeigen sie anhand von Bildern und Exponaten.
Besonders eindrucksvoll ist eine Ausstellung zur Vorgeschichte im Wackersdorfer Raum. Hier werden teilweise bis 12.000 Jahre alte Fundstücke gezeigt, die durch Bilder und Erklärungen ergänzt werden.


Museumslehrpfad:
Seit 2002 ist der ca. 3,5 km lange Weg zwischen den beiden Museen Wackersdorf und Steinberg am See entlang der südlichen Tagebauseen beschildert und mit Schautafeln bestückt. In Folge werden dort Relikte des früheren Braunkohlenbergbaus und Ausblicke auf moderne Energieerzeugungstechniken vorgestellt.

Heimat- und Industriemuseum




Eintrittspreis:
1,00 Euro für Erwachsene
0,50 EUro für Kinder von 6-16 Jahren und Behinderte

Die Eintrittskarte gilt für beide Museen in Steinberg am See und Wackersdorf

 

Öffnungszeiten:

Sonn- und Feiertage von 14.00 - 17.00 Uhr

Das Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf geht ab 1. November in die Winterpause. Gruppenführungen sind jedoch weiterhin auf Anfrage bei der Gemeinde Wackersdorf (Tel: 09431 / 74 36 – 0) möglich. Ab April wird das Museum dann wieder zu den regulären Öffnungszeiten zugänglich sein.

Heimat- und Industriemuseum Wackersdorf
Werk 27
92442 Wackersdorf Adresse über Google Maps anzeigen
Telefon 09431/75 55-360 (Museum - während der Öffnungszeiten)
Telefon 09431/74 36-0 (Gemeindeverwaltung)
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